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#Krautschau - die Natur-Mitmach-Aktion in Engelskirchen

Von Pfingsten bis Christi Himmelfahrt (14. bis 25. Mai 2026) ging es zum ersten Mal auch in Engelskirchen darum, Wildpflanzen an Gehwegen, Pflasterfugen und Mauerritzen zu entdecken und sichtbar zu machen. Es war die 5. bundesweite Aktion, ausgehend von Dr. Julia Krohmer von der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung und der Uni Freiburg.

Mit der Aktion sollte das Bewusstsein für diese verborgene Vielfalt städtischer Wildpflanzen in den Vordergrund rücken.

Unermüdlich sind diese Pflanzen da! Sie brauchen im Sommer nicht gegossen werden und im Winter keinen Kälteschutz. Tritt- und Fahrbelastung, Bodenverdichtung und Verschmutzung halten sie aus!
Sie stellen wertvolle Mikro-Ökosysteme für zahlreiche Insekten dar.
Ein dichter Bewuchs in den Fugen des Kopfsteinpflasters erhöht dessen Festigkeit.
Grüne Fugen nehmen mehr Oberflächenwasser auf, erhöhen die Versickerung und binden Staub.
An heißen Sommertagen tragen die Pflanzen zur Kühlung der gepflasterten Flächen bei (nachzulesen unter #Krautschau, Senckenberg Institut)

Engelskirchener, Looper und Ründerother gingen alleine, mit Freunden oder Familie, mit der Umwelt AG des Aggertal-Gymnasiums oder mit Claudia Benner und Delia Schiller auf Entdeckungstour nach Pflanzen in Fugen, Mauerritzen und Gehwegplatten.

Mit Hilfe der App Flora inkognita auf dem Handy konnten die Pflanzen bestimmt werden.
Die Senckenberg-Gesellschaft für Naturforschung und die Universität Freiburg sind mit der App vernetzt. Sie können jetzt die Beobachtungen, die in diesem Projekt gesammelt wurden, vollständig anonymisiert für Forschungsfragen zur städtischen Pflanzenvielfalt auswerten.

Nach der Pflanzenbestimmung wurde mit bunter Kreide der Namen der Pflanze auf den Gehweg geschrieben.
Wer keine
bunte Kreide hatte, konnte diese bei Claudia Benner und Delia Schiller bekommen!

Die Pflanzen wurden mit der Beschriftung fotografiert und in den jeweiligen sozialen Netzen z.B. WhatsApp oder facebook geteilt. So konnte die Aktion auch von anderen bewundert werden.

Zur Erinnerung wurde ein Krautschau-Button ausgegeben.

Es wurde viel Löwenzahn, Ferkelkraut und Gänsedistel, Lattich und Greiskraut auf Plätzen, Gehwegen und Parkplätzen entdeckt.

54 verschiedene Ritzenpflanzen wurden in Engelskirchen und Umgebung gefunden!

Dieses Jahr hatten sich 66 Städte und Gemeinden in Deutschland beteiligt. Die Organisatorinnen Delia Schiller ( https://unkraut-urkraut.de ) und Claudia Benner (gaertnerstammtisch@gmx.de) freuen sich darauf, die Aktion im nächsten Jahr wieder in Engelskirchen durchzuführen.

Schickt uns eure Bilder von den Ritzenpflanzen unter: 017651547916

Alle Bilder könnt ihr dann in dem Kanal #Krautschau-Engelskirchen auf WhatsApp anschauen:
https://whatsapp.com/channel/0029VbCJnxHHbFV3arQGVX3d

Bild: Delia Schiller

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